August Schuler - Mönchmühle Ravensburg

Getreidearten - Weizen

Weizen

Weizen
Weizen
Beim Weizen unterscheidet der Botaniker drei verschiedene Grundtypen:
  • die Dinkelreihe
  • die Emmerreihe
  • die Einkornreihe

Heute spielen nur noch Abkömmlinge der Dinkel- und der Emmerreihe eine Rolle. Von der Dinkelreihe leitet sich der für die Mehlgewinnung wichtigste Weizen, der Triticum vulgare mit seinen vielen Unterarten, ab. Spelzweizen, auch unter dem Namen Dinkel, Spelz oder Vesen bekannt, wird nur noch in kleinem Maße in Süddeutschland, Belgien und in der Schweiz angebaut.

Die Hartgrieß- oder Durumweizen (Triticum durum) leiten sich von der Emmerreihe ab. Es sind Nacktformen, die aber sehr stark begrannt sind. Sie werden vorwiegend in der Teigwarenherstellung verwendet.

Weizenkorn Längsschnitt
Längsschnitt
Weizenkorn
Neben dieser Einteilung unterscheidet man Weizen auch nach der Aussaatzeit:
  • Winterweizen, Saatzeit im Herbst
  • Sommerweizen, Saatzeit im Frühjahr
Winterweizen werden dort ausgesät, wo in Folge nicht zu starker Winterfröste ein Auswintern nicht zu befürchten ist. Sie ergeben durchschnittlich höhere Hektarerträge, stehen aber häufig in Klebermenge und Kleberqualität, in der Härte und in der Backfähigkeit dem Sommerweizen etwas nach.

Besondere Eigenschaften

milder Geschmack, durch seinen hohen Anteil an "Klebereiweiß" gut zum Backen geeignet, reich an Vitamin B1

Geeignete Verwendungsmöglichkeiten

Brot, Brötchen, Gebäck, Teigwaren, Müsli, pikante und süße warme Gerichte