August Schuler - Mönchmühle Ravensburg

Getreidearten - Gerste

Gerste

Gerste
Gerste
Gerste ist auf dem Feld an den meist stark begrannten Gerstenähren leicht zu erkennen. Man unterscheidet Gerste zum einen nach dem Aufbau der Ähren, es gibt zwei-, vier- und sechszeilige Gersten, zum andern nach der Saatzeit(Winter- und Sommergerste).

Die Gerste ist neben dem Einkorn die älteste Getreideart, sie stammt wahrscheinlich aus dem Vorderen Orient und Südasien. Einige Funde lassen sich bis etwa 10000 Jahre vor Christus datieren. Seit etwa 5000 Jahren vor Christus wird Gerste auch in Europa angebaut.

Als Brotgetreide hat die Gerste keine Bedeutung, da Gerstenmehl allein schlecht backfähig ist. Neben der Verwendung als Braugerste(Sommergerste) zur Herstellung von Bier wird Gerste in geschälter Form als Graupen, Grütze und Flocken in der menschlichen Ernährung eingesetzt.

Der weitaus größte Teil der Gerste(Wintergerste) ist ein wichtiger Rohstoff zur Herstellung von Futtermitteln für viele Nutztierarten.

Besondere Eigenschaften der Gerste

reich an B - Vitaminen, Gerste ist glutenhaltig und kann deshalb für Menschen mit Zöliakie zu Gesundheitsproblemen führen.
Gerstenmehl hat aufgrund seiner hohen Quellfähigkeit bei Magen-Darm-Erkrankungen diätetische Wirkung.

Geeignete Verwendungsmöglichkeiten

Graupen, Grütze, Gerstenflocken, Malz, Malzmehl, Braugerste, Ersatzkaffee

Unsere Rezeptempfehlung: Graupensuppe